Behandlungsspektrum
- hyperkinetische Störungen (ADHS, ADS)
- Angststörungen
(z. B. soziale Ängste, Phobien, Schulängste) - Depressionen
- Zwänge
- Selbstwertprobleme
- Belastungsstörungen (infolge belastender Lebensereignisse oder besonderer Veränderungen im Leben)
- psychosomatische Beschwerden
- Gruppentherapien mit folgenden Schwerpunkten: ADHS, Depression, soziale Ängste

Was ist Verhaltenstherapie?
Verhaltenstherapie ist eine psychotherapeutische Methode, die darauf abzielt, problematisches Verhalten und belastende Gedanken zu erkennen und gezielt zu verändern. Sie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren, dessen Wirksamkeit überprüft und belegt ist.
Grundverständnis der Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass…
…Denken, Fühlen und Handeln eng miteinander verknüpft sind
…psychische Probleme häufig durch erlernte Denkmuster oder Verhaltensweisen entstehen oder aufrechterhalten werden
…neue, hilfreichere Muster erlernt werden können
Ziele
Die Ziele sind demnach das Erkennen von ungünstigen Gedankenmustern, die Veränderung dieser Gedanken zu realistischeren und hilfreichen Überzeugungen sowie der Aufbau von gesünderen Verhaltensweisen.
Integrativer Ansatz
der Verhaltenstherapie
Dabei setzt die Verhaltenstherapie an gegenwärtigen Situationen und konkreten Verhaltensmustern an. Der integrative Ansatz der Verhaltenstherapie betont jedoch auch den Einbezug lebensgeschichtlich relevanter Hintergründe, um die Ursachen der Symptomentstehung zu verstehen und einen funktionalen Umgang hiermit zu finden.
Methoden und Techniken
Zur Erreichung der Ziele bedient sich die Verhaltenstherapie einem großen Repertoire an therapeutischen Techniken, wie z.B. der Arbeit an Gedanken, Einstellungen und Bewertungen, der Konfrontation mit angstauslösenden Situationen, dem Einsatz von Emotionsregulationsstrategien, dem Training sozialer Kompetenzen, der Selbstbeobachtung oder auch von Entspannungsverfahren.
